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Welpenbummler

The blog formerly known as »Getürmt nach Hanoi«

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Last night of the frog porridge

2024-08-25, Singapore: Ich schulde Euch noch den letzten Tag, die gehen in diesem Blog leider immer wieder unter, weil einen dann der Altag einholt und alles sehr schnell wieder so weit weg ist.

An unserem letzten Tag in Singapore sind wir also entspannt mittags mit dem (immer wieder guten) Doppeldeckerbus 20 Minuten in die Nähe von Little India gefahren und haben in einem kleinen, bunten Peranakan Café mit namens Nana Dolly einen mit Gula Melaka aufgepimpten Ondeh-Ondeh-Eiskaffee und phantastischen Pandan Kaya Croffle zu uns genommen. Derart gestärkt, haben wir problemlos den etwa einen Kilometer Weg zum National Museum of Singapore durch sehr moderne große Gebäude der Nanyang Academy of Fine Arts (NAFA) gemeistert und haben dort angekommen, die sehr detailierte Ausstellung zur Geschichte Singepores besucht. 

Recht originell fand ich, dass am Zeremonienstab der Stadt Singapore mehrere Badminton-Shuttlecocks eingearbeitet sind und dass wir in einem Nachbau einer damals »modernen« singaporischen Küche aus den Neunzigern meinen alten Reiskocher als Ausstellungstück fanden. Auch historische Vorgänge wie die Loslösung von Malaysia oder die Operation Rimau im zweiten Weltkrieg waren sehr interessant. Wirklich ganz sehenswert, aber es ist auch sinnvoll, viel Zeit mitzubringen, wenn man auch die ganzen Audio-Guide-Einträge hören möchte, die netterweise dort per WLAN verfügbar sind.

Wir haben dann noch in einem integriertem Café einen Eistee geschlabbert und dann festgestellt, dass dieses ein explizit auf ältere Gäste eingerichtetes Café ist, in welchem sogar das Wegbringen des Tabletts als Bewegungstraining angepriesen wurde. Training für heute war also erledigt!

Mit der (immer wieder guten) U-Bahn ging es dann wieder zu den Gardens by the Bay, wo wir, wie am ersten Tag, eine der beiden riesigen Gewächshaushallen besucht haben. Hier gab es auf mehreren Ebenen alle möglichen Pflanzen und Bäume aus aller Welt, sogar Baobabs! Im Gegensatz zur anderen Halle angenehm kühl und nicht so übertrieben feucht, aber dafür komplett übertrieben riesig!

Pünktlich zur Show sind wir dann wieder zu den beleuchten Supertrees gegangen, wo schon eine wirklich sehr große Menschenmenge auf dem Boden saß und wartete. Die Show wechselt anscheinend monatlich und war diesmal eine Potpourri aus Liedern über Singapore. Total nett, dass wir so einen freundlichen Abschluss bekommen haben!

Zum Abendessen sind wir dann wieder durch die laange Unterführung (deren Spiegel von Jugendlichen als Spiegelsaal für Tanzmoves verwendet wird) vom Eingang der Gärten zur Marina-Bay-Riesenmall gegangen und haben in dem knackevollen Foodcourt ganz unten unterschiedliche Gerichte (in viel zu großen Portionen) gefuttert. Dann noch ein Spaziergang über die Helix-Bridge zu einem der (sehr guten) Doppeldeckerbusse, zurück nach Geylang, wo unser Hotel steht. (Interessanterweise ist Geylang der Rotlichtbezirk Singapores, davon merkt man allerdings kaum was, weil sich alles nur in irgendwelchen plüschigen Bars abspielt. Bemerkenswerter ist hingegen die Futter-Szene, denn hier gibt es viele Straßenrestaurants, wo es nachts viele Singaporeons hinzieht, auch um das berühmte Frog-Porridge zu essen).

Dann wurde nur noch gepackt und gestopft und schlecht geschlafen, weil früh morgens um 6:00 schon unser Grab-Taxi vor der Tür stand und uns zum Flughafen gebracht hat. Sampai Jumpa Lagi!


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