James Camerons Teetanic
2024-08-16 von frischnetz | Comments (5)
2024-08-16, Taman Ringlet, Malaysia: Kühles, klares Wetter mit ein paar Wolken. Also haben wir unseren Bezza untergeschnallt und sind über jede Menge Kurven die Berge hinauf zu einer Teeplantage und -Fabrik gekurvt. Auf dem weg haben wir einen kleinen Zwischenstopp an einer kombinierten Erdbeerplantage und Imkerei gemacht. Und ja: Sie haben neben Erdbeeren in allen Versionen und Honig natürlich auch Erdbeer-Honig-Konfitüre in ihrem kleinen Shop.
Die Erdbeer-Plantage war wie fast alles hier unter Foliendächern und die Pflanzen selbst alle in folienüberzogenen Beeten in bequemer Pflückhöhe mit je Pflanze einer eigenen Wasserleitung untergebracht. Das dürfte hier unerlässlich sein, weil die fast täglichen tropischen Regenfälle die Scheinfrüchte sonst zu Scheinfruchtmatsch zerregnen würden.
Neben gelbgestreiften Stachelbienen gabs hier übrigens auch die kleinen schwarzen stachellosen Bienen, die diesen etwas säuerlich-herben dunklen Honig herstellen. Stachellose Bienen haben gleich schonmal einen Sympathievorsprung, ganz egal, wie der Honig schmeckt!
Auf einer immer schmaleren und kurvigeren Straße, auf der man an übersichtlichen Stellen hupen (oder »hüpen«, wie man das dünne Geräusch unseres Wagens vielleicht eher nennen sollte) sollte, gelangten wir zu BOH, der größten und ältesten Plantage Malaysias. Hier haben wir erstmal ein einfaches Mittagessen genommen und sind dann noch schnell einen kleinen Weg zu einem Aussichtspunkt hinaufgelaufen, bevor es markant zu Regnen angefangen hat und wir schnell wieder runter sind,
Wir haben noch an einer kleinen kostenlosen Führung durch die Teefabrik teilnehmen wollen, aber die war wirklich sehr sinnlos. eigentlich konnten man nur in einen ganz kleinen Teil der Halle rein, wo die fast 100 Jahre alte Maschine aus Förderbändern, Walzen und Kästen ratterte und Tee durchschaufelte. Die kleine und sehr leise Mitarbeiterin, die die Führung macht, versuchte uns (erfolglos) gegen den Lärm der Maschine an zu erklären, was da passiert. Aber eigentlich hätten auch die dort angebrachten Erklärtexte vollkommen ausgereicht.
Beim kurvigen Weg in die »eigentliche« Hautptstadt der Cameron Highlands, Tanah Rata, haben wir noch für einen Ausblick und einen weiteren Eistee bei einer anderen Plantage gehalten. War beides ganz ok. Tanah Rata war allerdings eine fast komplett auf Wandertouris eingestellte kleine Stadt, die keinen sonderlichen Charme hatte. Wir sind ein wenig durch die Restaurant- und Souvenierladenzeile gestreift, bis wir dann an einem indischen Restaurant nachgegeben haben und drei Gerichte mit sehr leckerem Naan gefuttert haben.
Im inzwischen sehr tropischen Regen sind wir dann die 15 km (25 Min) zu unserem Nobel-Apartment zurückgegfahren. Sehr schön übrigens, dass die Mittelstreifen hier überall Reflektoren haben und die ganze Strecke mit Straßenlaternen ausgeleuchtet ist..
Momentan regnet und donnert es. Mal sehen, ob wir morgen die Schnorchel brauchen …
Kommentare (5)
sister:
2024-08-16 um 22:20
Ich will Bienen!(Fotos)
Polyesther:
2024-08-17 um 04:07
Der Reiseführer schreibt zu Tanah Rata übrigens, es würde an einen dieser Skiorte erinnern, die für ein paar Monate brummen und dann ist es für den Rest des Jahres still
AWW:
2024-08-17 um 16:05
Jaaaaa, Bienen!!!
Jörg:
2024-08-19 um 15:57
OK, hab noch zwei Bienenfotos angehängt …
sister:
2024-08-22 um 17:47
Biiieeenchen Supi!
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