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Welpenbummler

The blog formerly known as »Getürmt nach Hanoi«

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Yellow 2napper – The search for Curlys gold

2024-08-08, Kota Belud, Sabah, Borneo: Heute war ein weiterer Tauchtag, ablauf im Grunde wie gestern, nur dass wir diesmal alleine mit unseren weiblichen Dive-Guide Kindu (?) und einen jugendlichen Kapitän im kleineren Boot 20 Minuten zu unseren Tauchspots hinausgefahren sind: Ellas Spot (?) und Fishbowl. Beides schöne Sites mit großen Felsen  und breiten Korallengärten. Und auch hier gab es viel unterschiedliches Getier zu sehen, allen voran die tollen Snapper-Schwärme, die elegant und entspannt im flacheren Bereich herumschwärmten.

Wir haben auch Rochen, Langusten, Feuerfische, Sepien, Nudibranches, Anemonenkrebse und eine unglaubliche Auswahl an Pullovern Haarsternen in allen Farben gesehen, leider aber auch entfernte Knallgeräusche von Dynamitfischerei, die zwar verboten, aber immer noch üblich ist. Und hier gab es auch eine schöne Auswahl an Anemonen, jede mit einer Handvoll immer aufgeregt herumschwimmenden und leicht empört dreinschauenden Clownfische, die es überhaupt nicht okay finden, dass man so nah an ihrer Anemone vorbeischwimmt. Wie die wohl gucken, wenn die erfahren, dass man die Kehrwoche vergessen hat?

Der Vormittag war schön sonnig, aber als wir zur Divebase zurückfuhren, hatte es aufgefrischt  und graue Wolken sind über Land (wo man übrigens auch oft den unglaublich riesig erscheinenden Gunung Kinabalu zwischen den Wolken sehen kann) auf. Unser Kapitän genoss es, mit voller Geschwindigkeit über die kabbeligere See zu knattern, was leicht schlecht für unsere Hintern und Bandscheiben war. Zumindest die reichliche Gischt war aber kein Problem, weil wir ja ohnehin noch in unseren Wetsuits an Bord saßen und unsere trockenen Klamotten in wasserdichten Beutel verstaut waren. 

Nach dem Abduschen, Abtrocknen, Umziehen, Debriefing und dem Mittag in der Divebase waren wir aber gerade nicht darauf eingerichtet, dass wir im Tropenregen nochmal im offenen Boot zu unserer Unterkunft fahren, dafür war die Dauerwelle dann doch zu teuer. Und die Bluse verträgt Regenwasser gar nicht, die muss dann wieder in die Reinigung. Und gute Reinigungen sind auf Borneo ja so schwer zu finden …

Wir sind aber noch mit einigermaßen gut sitzenden Dauerwellen bei uns angekommen – und gleich erstmal ins Bett gefallen. Was wirklich gut passte, denn den Nachmittag hat es hier sehr reichlich durchgeregnet. Es ist immer sehr entspannend, wenn das alles in dicken Tropfen auf das Blechdach prasselt.

Abends ging es wieder, wir haben ein weiteres dieser sehr hier leider lieblos präparierten Male mit vielen Lemon-Eistees zu uns genommen und haben in deutlich kühlerer, aber sehr feuchter Luft geschlafen.


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