Don’t high-five the cow!
2023-08-07 von frischnetz | Comments (0)
6. August 2023, Gili Gede, Lombok, Indonesien: Nach dem Frühstück standen wir um 9:00 in unseren Wetsuits vor unserem Guesthouse am Ufer und warteten auf das kleine Boot, welches uns dann auch direkt einsammelte. Wir fuhren dann mit einigen anderen Tauchern zu zwei Divesites, wo es zwar nicht so eine tolle Sichtweite oder viele Fische gab, aber dafür eine ganz gute Anzahl an Makro-Objekten wie die allseits beliebten Nudibranches. Leider sind die meisten wirklich sehr klein (Zentimeter bis zu einigen Millimetern, so dass mein nicht mit einem Makro-Objektiv ausgerüstete Kamera hier etwas ungeeignet ist (die Bilder habe ich stark beschnitten). Aber es war ganz ok. Zwischendurch wurden wir wie so oft mit frischem Obst, Tee, Kaffee und Keksen bewirtet, während wir an einer kleinen Insel anlegten.
Nach den Dives wurden wir direkt wieder am Guesthouse ausgeladen, konnten duschen und uns aufwärmen/ausspannen.
Zum Essen sind wir dann in ein nahe gelegenes Warung gegangen, wo wir dann aber fast 1,5 Stunden auf das Essen warten mussten. Das Essen war dann auch gut, aber weil wir so ausgehungert waren, auch rasend schnell weggeputzt. Gegen 18:00 waren wir mit Karen (USA/Belgien) und Marco (Mannheim) zum Futtern im Highdive verabredet, die Stunde haben wir mit einem Spaziergang/Umweg zur Westseite der Insel totgeschlagen, dann nach Süden, ein weiteres Stück an der Küste entlang, über den Bergrücken wieder nach Osten und dann um die Mangrovenlagune herum.
Es ging durch das sehr einfache Haupt-Dorf der insel, wo gegen Abend viele Einheimische die Zeit mit Fußballspielen (die Großen wie die Kleinen), Flanieren und einer Kinderbespaßung, die wir nicht verstanden haben, verbracht haben. Die Atmosphäre war wir immer hier sehr freundlich, wir wurden überall begrüßt und mussten Dutzenden Kinderen High-Fives geben. Überall standen zufrieden aussehende Kühe herum, die uns immer interessiert anguckten, die wollten aber keine High-Fives.
Mit Karen und Marco haben wir dann leckeren gegrillten Fisch gegessen und Bintang mit Eiswürfeln getrunken. Sehr netter Abend!
Für den Heimweg mussten wir dann noch etwa 1,5 km die Küste nach Norden laufen, wobei die Hälfte an einem unbeleuchteten Strandstück entlang geht, auf dem im Taschenlampenlicht Einsiedlerkrebse ihre Beine in die Schneckenhäuser zurückziehen und die anderen Krebse im Affenzahn über den Strand flüchten. Dazu noch der umwerfende Sternenhimmel …
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