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Welpenbummler

The blog formerly known as »Getürmt nach Hanoi«

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Mantastisch!

1.+2. August 2023, Komodo, Flores, Indonesien: Diese beiden Tage waren quasi reine Tauch-Tage. Wir sind morgens mit unseren Scootern (heute leider nur mit einem, also zweimal) zur Divebase Uberscuba gefahren und nach kurzer Gruppenaufteilung (wir waren in der Advanced-Gruppe) ging es mit einem der zwei Boote der Divebase raus in die Komodosee. Am ersten Tag mit der größeren Iona, am zweiten mit der etwas kleineren Karina. Am ersten Tag ging es etwa zwei Stunden nach Norden, am zweiten mehr in die Mitte der Komodosee. Es gab Donuts/Kuchen und leckere Bananen, Kaffee und Tee satt, mittags frisch gekochtes indonesisches Mittagessen, Nachmittags Bananapancakes und Bananafritters. Alles sehr gut. Auf der ersten Tour haben wir vor allem auf dem Oberdeck gelegen, weil wir alle noch ziemlich müde waren, aber bei der zweiten Tour haben wir uns zwischendurch sehr viel mit den anderen Gästen (aus UK, Schweiz, Berlin, Chile, China) unterhalten. Die indonesische Crew ist nett, kompetent und gut organisiert und stets gut gelaunt. Macht wirklich Laune!

Die jeweils drei Dives pro Tag waren allesamt phantastisch:

  1. Castle Rock: Ein Seamount mit sehr leichter Strömung, als wir da waren, es gab u.a. mehrere white tip reef sharks, viele viele Fische, Mantis Shrimp usw.
  2. Crystal Rock: Ein Seamount, der gerade an der Oberfläche kratzt. Nudibranches, Green Sea Turtle, Scorpion fish, Trevally, Doktorfische, Batfish, usw.
  3. The Cauldron: Ein Driftdive zwischen zwei Inseln hindurch, bei dem die Stömung an der engsten Stelle so heftig ist, dass man sich am besten mit einem Haken am Felsen festmacht (oder am Felsen festhält). Diese Stelle heißt »The Shotgun«, weil man da geradezu rausgeschossen wird, wenn man loslässt. (Die Stelle dahinter heißt »The China shop«, weil dort normalerweise die ganzen Kameras, GoPros, Telefone landen, die den Leuten am Shotgun aus der Hand gerissen werden …) Nach dem Abschuss gleitet man flott über die Landschaft hinweg, bis es dann leichter wird und man einen schönen Korallengarten sehen kann. 
  4. Manta Point: Normalerweise kann man um diese Jahreszeit nicht viele Mantas hier sehen, aber wir hatten sofort Glück und hatten ein sehr großes Exemplar, welches nur wenig Meter von uns eine Cleaning Station umkreiste, während wir am Boden warteten. Unglaubliches Erlebnis! Der Rest der Site war eher unspektakulär, aber immerhin gab es u.a. auch noch ein Hawksbill-Turtle, Titan-Triggerfish, Moräne, Nudibranches.
  5. Batu Bolong: Eine kleine, aber sehr sehr schöne Steilwand, mit unzähligen Riff-Fischen in allen Farbe und Größen, Korallen und Anemonen. Wahrscheinlich die vielfältigste Divesite, an der wir je waren. Es war leider auch ganz schön voll …
  6. Sebayur Kecil: Hier wird man von der ungaublichen Menge an Fischen geradezu erschlagen.

Ziemlich müde ging es dann wieder zurück in den Hafen. Nach dem Logging sind wir dann noch in Artomoro bzw. Sentai eartery gegangen, um einen Happen indonesisches Essen und ein paar frische Säfte einzuwerfen und sind dann nur noch nach Hause zum pennen. 

Zwei anstrengende, nasse und beindruckende Tauchtage, die den Trip hierher wirklich wert waren. Morgen ist No-Fly-Day, danach geht es weiter zum nächsten Stop.


Kommentare (3)

  1. sister:
    2023-08-02 um 18:38

    Einen Filmtitel nenne ich jetzt hier mal lieber nicht. Jaaa, kann man machen. Schick und mit Sicherheit beeindruckend. Wo ist das Pygmy Seahorse?

  2. JL:
    2023-08-03 um 07:06

    Das war zu klein für die Kamera. Die kann nur riesige Mantas aufnehmen!

  3. sister:
    2023-08-07 um 16:23

    Ja,ja ich habe den Rochen gebraten.


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