Das Mädchen mit den Schwefelseen
2019-07-13 von frischnetz | Comments (0)
2019-07-13, Moni: Nur kurze Updates, weil ich so müde bin:
Farn, Farn, Farn, auf der Autobahn, dachte ich, als wir heute morgen im Schneckentempo mit Kristos Subaru zu Kelimutu rauffuhren, der Weg ist von tollen Riesenfarnen gesäumt. Ab dem oberen Parkplatz ging es dann noch ein paar hundert Meter auf Treppen und Wegen durch den kühlen Wald voller Vogelrufe zum Krater des Vulkans. Die Besonderheit hier ist, dass er drei unterschiedlich gefärbte Kraterseen hat, die ihre Farben mehrmals im Jahr zwischen grün, blau, weiss, rot und schwarz wechseln können und zwar unabhängig von einander. Zwei davon liegen direkt nebeneinander und boten mit dunklem und hellem intensiven türkis einen unwirklichen Eindruck. Geisterhafte Dampfschwaden tanzten auf dem helleren und es lag ein leichter Schwefelgeruch in der Luft. Zwischendurch rannten kleine Affen und wühlten im vereinzelten Müll einiger Besucher. auf einer erhöhten Plattform hatte man Blick auf alle drei Seen und konnte sich mit Pop-Mie-Nudelsuppe oder Tee/Kaffee stärken. Nicht-Indonesische Besucher waren hier eindeutig in der Minderzahl.
Nachdem wir an den ziemlich einengenden Geländern um die betonierten Aussichtsplattformen herumgegangen waren (wie so einige der Besucher), hatten wir dann auch wirklich den bestmöglichen Blick auf die zwei größten Seen, einem sicher in Zukunft sehr beliebten Instagram-Platz. Aber diesmal waren wir hier ganz allein und konnten die Stimmung genießen. Nach fast drei Stunden hier sind wir wieder ins Dorf runtergefahren, haben einen Happen Gado-Gado in Mopis Restaurant genommen (wieder nur mittelmäßig) und uns im Zimmer nochmal hingelegt (weil wir ja heute so früh aufstehen mussten).
Gegen Abend sind die beiden weiblichen Hunde noch zu einem kleinen Wasserfall gegangen, während ich noch ein wenig durch das ziemlich einfache Dorf gegangen bin, in dem neben vielen Wellblech- und einfachen Holzhäusern auch noch vereinzelte traditionelle Häuser mit Grasdach stehen, und habe u.a. der Dorfjugend beim Volleyball zugesehen.
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