Du bist so heiß wie ein Vulkanier …
2018-07-25 von frischnetz | Comments (3)
25.7.2018, Amed: Feinstaub allüberall! Die erste Begegnung hatten die beiden kleineren Hunde mit ihm beim morgendlichen Schnorchelversuch am Hausstrand. Es war Hochwasser und der Strand war eigentlich keiner mehr, die Wellen schlugen praktisch bis zum Cafe und sammelten viel schwarzen Sand ein. Es wurde dadurch auch klar, warum die Liegen am Abend immer komplett eingesammelt wurden. Die Sicht beim Schnorcheln war praktisch null, daher wurde es unter "Schwimmen" abgebucht und alles war gut.
In einer sehr ordentlich wirkenden Tauchschule haben wir Dives für morgen an einem etwas entfernten Strandabschnitt abgemacht, hoffen wir mal, dass die Sicht besser ist. Der Manager versuchte uns mit einem niedlichen Welpen zu bestechen, der pennend auf dem Boden lag und auch nicht aufwachte, als er unserem Welpen in den Schoß gelegt wurde. Die Strategie war erfolgreich. Merken!
Für den Nachmittag haben wir einen(!) Scooter gemietet (ca. 3 EUR). Es gab leider nur noch einen, so haben wir uns in Sandwichmanier draufgequetscht, was für die 30 Minuten pro Strecke aber OK war. Wir sind ein wenig nach Osten an der Küste entlang, auf und ab, zwischen Berghängen und der dramatisch aufgewühlten Küste. Im Wewe-Wawa-(oder Wawa-Wewe?)-Restaurant auf einem Landvorsprung konnte man als Gast auch in einem kleinen, aber feinen und vor allem feinstaubfreien Pool baden, was der Seewelpe natürlich gern genutzt hat, während wir Eiskaffee/Eistee und ein paar Snacks (Sate-Spieße, Gemüse-Tempura und Knoblauchbrot – bestehend aus zwei Scheiben Toast mit einem Haufen gerösteter Knoblauchzehen dazwischen) vertilgt und uns der Optik erfreut haben.
Die Sonne drängte dann senkrecht dem bergigen Horizont entgegen und wir haben den Heimweg angetreten, nicht ohne kurz vor dem eigentlichen Verschwinden der Sonne noch einen kurzen Stop an DEM Sunsetpoint hier gleich um die Ecke zu machen, wo sich fast alle Traveller hier auf mehrere Stufen und Felsterrassen setzen und die Sonne beim Verschwinden beobachten. Ohne Reggae wäre es noch schöner, aber man kann nicht alles haben. Nach dem eleganten Abgang des leuchtenden Plasmaballs kam der Auftritt des Agungs, der von hier erstaunlich nah aussieht. Er spie eine dicke dunkle Feinstaubwolke aus und disqualifizierte sich damit für die Befahrung deutscher Innenstädte.
Aus unserer Perspektive sieht der sonst recht breite Krater recht schmal und spitz aus und die seewärtige Flanke wird von der Spitze aus in einer sehr eleganten, fast glatten Kurve immer flacher bis zum Ufer. Sehr schick!
In der Nähe vom Sunset Point haben wir im Blue Earth Restaurant bei praktisch dem gleichen tollen Blick auf die Bucht und den Vulkan sehr gutes Futter gegessen (Huhn bzw. in Bananenblättern gekochten Fisch mit verschiedenen Curries). Die Gäste uns gegenüber hatten allerdings kein Glück: Eine Dreiviertelstunde nach der Order kam der Kellner und teilte mit, dass sie ihre Bestellung wohl vergessen haben. Und nach einer weiteren Viertelstunde haben sie dann mitgeteilt bekommen, dass die Zutaten zu den Sachen, die sie bestellt haben, leider alle sind. Daraufhin wollte das Pärchen auch erstmal etwas Feinstaub ablassen.
Kommentare (3)
WWW:
2018-07-26 um 08:05
Als Ihr einen auf Sandwich gemacht habt, hatte wahrscheinlich auch nur der Fahrer einen (Tropen)Helm(ut) auf, oder?
Wieder eine sehr witzige Lektüre am Morgen (dankeee), und das Bild vom Infinitypool macht mich neidisch - die Aufzählung der Speisen, als Snacks degradiert, sowieso ... (sagt's und happst in ihren labbrigen Toast)
sister:
2018-07-26 um 13:24
Schlafende Hunde soll man nicht wecken????
helga lippmann:
2018-07-26 um 15:23
der Vulkan erinnert mich an den Izalco von El Salvador. Ich finde es toll bei Euch im Wasser zu schwimmen u tauchen ich wäre dort auch gerne, denn bei uns sind 30-35 Grad !!!!
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