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Welpenbummler

The blog formerly known as »Getürmt nach Hanoi«

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Island-Hopping to Cat Island

16.7.2018, Pulau Pari: Um 2 Minuten vor 9 Uhr klopfte der Guesthaus-Heini an der Tür und hielt uns eine Google-Translate-Übersetzung ins Gesicht, die besagte, dass wir schnell machen sollten, das (von uns gecharterte und noch nicht bezahlte [don't pay the ferryman until he gets you to the other side …]) Boot fahre gleich ab. Zwei Minuten später waren wir natürlich – wie geplant – aus dem Zimmer, um uns pünktlich mit dem Kapitän an der Rezeption zu treffen. Dann dauerte es natürlich nochmal gut 20 Minuten, bis der Käpt'n dann endlich da war …

Das kleine knatternde Holzboot brachte unser Gepäck und uns dann gemütlich mit knapp 10 Knoten in knapp anderthalb Stunden in weitem Bogen um das Saumriff nach Norden nach Pulau Pramuka, der Provinzhauptstadt dieser Inselgruppe. Sie ist etwa 1km lang und 300m breit und fast komplett bebaut. Und sie macht mit ihren Verwaltungsgebäuden, Krankenhaus, zwei Geldautomaten(!), größeren Guesthäusern/Resorts und ein paar echten kleinen Restaurants einen viel erschlosseneren Eindruck. Kein Vergleich zu Pari!

Im Guesthouse (auf sehr viel besser als auf Pari!) wurden wir freundlich mit Namen begrüßt. Die hatten uns schon von der regulären Fähre abholen wollen, aber wir hatten ja unseren eigenen Ride … Jedenfalls alles sehr freundlich und aufmerksam. Erfreulich!

Wir haben in einem kleinen Restaurant gegessen (endlich keine Nudelsuppe mehr!): Reis mit mehreren Zutaten, die man sich aussuchen konnte: Curries mit Gemüse(!), Rindfleisch, Huhn und Ei in verschiedenen Varianten. Wirklich ganz gut, nur teilweise extrem scharf. Wir haben dort auch eine Biologin aus Rostock kennengelernt, die mit ihren Kollegen aus der Uni Bogor hier auf Exkursion war. Ihr indonesischer Kollege hat eine Weile in Büsum gearbeitet/studiert und konnte gut Deutsch. Sehr nett!

Unser Guesthousechef hat uns einen Steg kaum 100m entfernt gezeigt, von dem aus wir eine Runde Schnorcheln konnten. Die Sicht war nur ca. 5–7m, aber die Korallen sahen noch ziemlich intakt aus und auch einige Fische schwammen hier rum, u.a. auch eine Seenadel und ein Triggerfisch. Für die anderen bräuchte ich ein Bestimmungsbuch. (Für die unsichtbaren Quallen, die uns hin und wieder pieksten, würde das aber kaum helfen …)

Am Nachmittag haben wir noch Tauchgänge für morgen organisiert und zufällig die hiesige Hausfrauen-Volleyballmannschaft beim Tunier gesehen. Nach einer Runde um das gegenüberliegende Ende der Insel gab es dann Abendessen am Hafen mit kitschigem Sonnenuntergang, umgeben von den hier allgegenwärtigen Katzen, die teils unter den Nebentischen mit ihren geklauten Fischen spielten, teils auf dem Nebentisch saßen und sich ihr uns hingestrecktes Hinterteil leckten …


Kommentare (1)

  1. helga lippmann:
    2018-07-16 um 22:20

    hallo jetzt sieht es so aus wie es mir sehr gut gefällt u Euch sicher auch. Ich wünsche Euch alles gute u auch super gutes Essen. Line Du siehst gut aus beim schnorcheln.


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