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Welpenbummler

The blog formerly known as »Getürmt nach Hanoi«

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Kandy Kottu Kabul (KKK)

2017-08-27 Kandy – Unser letzter vollständiger Urlaubstag fing mit Regenschauern an, was uns nach dem Frühstück erstmal noch etwas im ziemlich gemütlichen Zimmer verweilen lies. Gegen Mittag sah es dann stabiler aus und wir sind mit dem Ziel »Udawatta Kele« (das geschützte Waldstück auf dem kleinen Berg hinter dem Zahntempel) aufgebrochen.

Und da uns irgendwie nicht ganz klar war, dass dieser Horst nur einen Eingang hat, sind wir zunächst in die vollkommen falsche Richtung aufgebrochen, nämlich am Zahnfeetempel und See entlang zum Südende. Das war aber nicht weiter schlimm, weil diese Ecke des Sees entspannter ist als die andere Seite. Weil Sonntag ist, waren heute aber jede Menge Pilger für den Zahntempel und Umgebung unterwegs. Meistens weiß gekleidet und oft Barfuß.

Auf einem kleinen Weg am britischen Garnisonsfriedhof entlang, vom welchem wir dachten, dass er uns in den Wald führen würde, wurden wir letztlich von einem kleinen Armee-Wachposten aufgehalten und Richtung des echten Eingangs geschickt: den ganzen Weg wieder zurück und dann noch etwas.

Weils keine Tuktuks an der Stelle gab, sind wir also zu Fuß wieder zurück. Durch das Zahltempelgelänge abkürzen konnten wir leider auch nicht, weil des mittleren Hundes Rock zu kurz war. Auch ein nur angedeutetes Knie ist zuviel des Guten für Buddha oder die Buddhisten.

Gestärkt durch ein Stück Kuchen und eine Pepsi haben wir dann aber den richtigen Eingang gefunden und auch ganz korrekt Eintritt bezahlt.

Der Wald war dann auch ziemlich schön: hohe, bewachsene Bäume, Riesenbanbus, ein kleiner See, ein paar Affen, Dschungelgeräusche und breite Wege. Von einer Lichtung am Rand (ganz in der Nähe des Garnisionsfriedhofs – wir waren also fast richtig!) konnten wir den Flughund Richtung See starten – und er flog zufälligerweise genau über den Zahntempel.

Vom Eingang aus haben wir uns dann nach dem wirklich sehr schön ruhigen Spaziergang mit einem Tuktuk zum KCC bringen lassen, um in unserer Lieblingseisdiele noch ein paar Kugeln zu verdrücken. Dann noch etwas Stöberei in ein paar Läden und zum Ausruhen sind wir noch zu einem mittelmäßigen Café neben dem Café Natural gegangen, wo man auf riesigen Sitzkissen flätzen konnte.

Der einzige Punkt, den wir heute richtig vorgeplant hatten, war, wo wir was zu Abend essen wollten, nämlich: im Kandyan Muslim Hotel und Kottu. Das haben wir auch getan und richtig reingehauen, obwohl das Kuttu diesmal richtig scharf war. Als zweite Runde haben wir dann Chicken Kabul ausprobiert: Chicken, Zwiebeln, Frühlingszwiebeln, Knoblauch und noch weitere Würzung in einem dreieckig gefalteten Fladen. Das war sogar noch leckerer als das Kottu! Eine sehr gelungene Henkersmahlzeit!



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