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Welpenbummler

The blog formerly known as »Getürmt nach Hanoi«

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Surfdogs 3 – The Legend of Curly's Gold

2017-08-13 Arugam Bay – Der letzte ganze Tag hier sollte wieder mit Surfen beginnen, aber es sah zunächst so aus, als klappte das nicht so richtig, weil die meisten Suflehrer heute morgen – ja! – besoffen waren (wie uns der Tuktuk-Driver erzählte, der uns zum Elephant Rock bringen sollte). Jaja, und gestern hieß es noch, die könnten alle nicht so früh am Sonntag, weil die alle in die Kirche gehen. Prust!

Die Seehunde haben sich also einen Lehrer geteilt und sich abgewechselt, das war aber wohl auch ok. In der Nähe vom Elephant Rock haben wir auch einen echten, wilden Elefanten gesehen, der an der Lagune weidete.

Während einer ausgedehnten MIttagspause im Guest House gab es dann noch ein wenig Nervenkitzel an diesem ansonsten nicht sehr spannenden Tag: Die Polizei hat den Strand geräumt, von einem starken Erdbeben in Indonesien war die Rede und es habe eine Tsunamiwahnung gegeben. Ein wenig Netzrecherche zeigte aber, dass ziemlich schnell nach dem M 6.5 Erdbeben in Sumatra eine Tsunami-ENTwarnung herausgegeben wurde. Komisch also, warum die Polizei den Strand räumt. Und kurze Zeit später war auch alles wieder vorbei. Man merkt aber immer noch, was der Tsunami damals für ein Trauma verursacht hat. Die Ostküste war damals am härtesten getroffen worden. Auch dieser Ort wurde total verwüstet.

Gegen späten Nachmittag sind wir zu einer Lagunenfahrt etwas nördlich von hier aufgebrochen. Es geht mit offiziellen, kleinen 4-6-Leute-Katamaranen, die gerudert werden, durch eine Mangrovenlagune. Neben der schönen Lagune mit weit gespreizten Mangroven gab es ein Kroko, mehrere am Ufer, versteckt in den Magroven und in einem Feld grasende Elefanten, Eisvögel, Adler, viele Reiher und Kormorane zu sehen. Auch eine Wasserbüffelherde durchquerte das Gewässer. Das war schon nicht schlecht, allerdings waren die vollkommen überflüssigerweise in unserem Boot eingebauten Sitze extremst unbequem und ließen die Fahrt länger als nötig erscheinen. Andere Boote hatten nur eine glatte Plattform zwischen den Rümpfen, das sah deutlich bequemer aus.

Auch auf dem Heimweg im Tuktuk konnten wir noch ein paar Elefanten in der Entfernung erkennen, so dass wir heute auf etwa neun Dickhäuter kamen.

Zum Abschluss gabs abends dann noch leckere Pizzen und Burger im – na klar – Gecko. Morgen machen wir uns dann auf nach Batticaloa.


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