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Welpenbummler

The blog formerly known as »Getürmt nach Hanoi«

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Nachtrag: verhexte Schlüssel

Negombo – 29.08.2016 – Der Vollständigkeit halber hier noch der allerletzte Tag in Sri Lanka:

Da unsere Pläne an diesem Tag eher dünn waren und sowieso viel zu selten wirlklich ausgeschlafen haben, haben wir unser letztes Frühstück fast erst gegen Mittag nebenan genommen. Der Welpe hat uns dann wieder ein 3w organisiert, um zur Post zu fahren. Wir hatten nämlich schlauerweise den Zimmerschlüssel des letzten Guesthouses mitgenommen … Fast dort angekommen, haben wir gemerkt, dass wir besagten Schlüssel jetzt wiederum im Zimmer vergessen haben und nochmal wieder zurück, um ihn zu holen. Das Hauptpostamt von Negombo war erfreulich übersichtlich und hatte praktisch keine Kunden. (Wir hatten schon ähnliche Verhältnisse wie in Indien befürchtet, wo man sich durch eine Menschenmenge zum Schalter durchkämpfen musste, weil einfach niemand dort die Sinnhaftigkeit von Warteschlangen akzeptiert). Aber alles ging schnell und einfach und der Schlüssel war auf dem Weg.

Zur Belohnung für diese letztlich triviale Aufgabe ging es zur bequemen Stärkung ins nebenan liegende und wirklich immer wieder sehr nette Icebear Century Café.

Anschließend noch ein kleiner Fußmarsch durch die City von Negombo, in Laugfs Supermarket, weil der Welpe seiner Englischlehrerin noch ein kleines Glas Woodapple-Jam mitbringen wollte. Die Hunde haben sich bei der Gelegenheit noch eine Flasche Kitul Treacle (Palmsiriup/Palmhonig) mitgenommen.


Anschließend sind wir dann zum Packen wieder ins Hotel, wo blöderweise die Klimaanlage im Zimmer ausgefallen war, sodass wir vor dem Packen nochmal packen mussten, um in ein anderes Zimmer umzuziehen, um uns dort umzuziehen. Wir wollten nicht so durchgeschwitzt ins Flugzeug steigen.

Kurz nach Sonnenuntergang sind wir dann mit demselben netten Fahrer, der uns gut einen Monat vorher von Negombo nach Colombo gefahren hatte, zum Flughafen gefahren. Dort haben wir zufällig noch kurz einen der beiden Libanesen getroffen, der jemanden am Flughafen verabschieden wollte.
Nachdem unser Gepäck und Handgepäck diverse Male im Flughafen durchleuchtet worden war, gab es kurz vorm Boarding noch einen Röntgencheck, bei dem die Beamten leider mein Multitool (mit Klinge) fanden, welches ich beim hektischen doppelten Packen im Hotel in meinem Handgepäck vergessen hatte. Was für ein Anfängerfehler, peinlich! Natürlich wollten sie es konfizieren, was ich natürlich nicht wollte.

Also bat ich dringlich um eine andere Lösung und der Beamte wurde glücklicherweise etwas weich, holte seinen Vorgesetzten (alles während die Boardingstewardessen deutlich drängten, doch endlich in die Maschine zu steigen …), welcher vorschlug, mein Handgepäck direkt dort aufzugeben und das Tool so im Gepäckraum zu transportieren. Super Vorschlag!

Nur leider musste ich dann alle Wertsachen aus dem Rucksack nehmen. Selbstverständlich bestand der Inhalt meines Handgepäcks praktisch nur aus Wertsachen … So bin ich dann also mit losem Laptop, Kindle, Kamera und Extra-Objektiv in der Hand in die Maschine gestiegen … Argh!

In Abu Dhabi hatten wir – anders als beim Hinflug – um 2 Uhr nachts nur etwa eine Stunde, um die Maschine zu wechseln und konnten praktisch direkt wieder ins nächste Fluggerät, eine neue Boeing 787-900 »Dreamliner«. Wirklich ein feines Gerät, viel Kopffreiheit, gute Sitze, riesige Monitore sogar in der Economy und die tollen Riesenfenster mit intelligentem Glas, die sich mit einer kleinen Taste in fünf Stufen bis fast schwarz abdunkeln lassen. Die Cabin Crew kann das auch zentral steuern, so dass morgens kein Blödmann die Jalousie rauf- und die Leute aus dem Schlaf reißt.

In Hamburg war nach so kurzer Umsteigzeit natürlich keiner unser Koffer/Rucksäcke da und wir mussten erstmal einen Suchauftrag starten. Die Sachen kamen dann drei Tage später erst an unserer Haustür an – sogar der fast leere Rucksack mit dem Multitool drin :-)


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