Last Day in Bangkok (update)
2014-08-19 von frischnetz | Comments (5)
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Leider ist jetzt KPD angesagt, daher nur ein paar Bilder vom Erawan-Museum, das von einem riesigen, begehbaren Elefanten gekrönt wird.
Gleich gehts los, bis dann!
Update:
Hier nochmal der Vollständigkeit halber nachgeschoben, was wirklich war:
Mit dem Plan, heute mal auch größere Strecken mit dem Local Bus zu fahren, sind wir, den Empfehlungen von Google Maps folgend, zur nächsten Kreuzung gelatscht, haben aber wegen der sehr unübersichtlichen Lage an Bushaltestellen und der Hitze schnell aufgegeben und doch ein Taxi genommen, um zum etwas außerhalb der Stadt gelegenen Erawan-Museum zu kommen.
Der Fahrer fuhr auch ganz zielstrebig in die richtige Richtung, aber anstatt kurz vor Ankunft der richtigen Straße einfach noch 1,5 km zu folgen, bog er plötzlich nach links ab. Wir dachten natürlich, dass er ja der Experte ist und bestimmt einen Schleichweg am Stau vorbei wusste, aber nach einer Weile und weiteren falschen Richtungswechseln dämmerte uns langsam, dass er wirklich keine Ahnung hatte und wir dank Smartphone und Google Maps besser wussten, wo man langfahren musste. Er hat sich dann schließlich von uns leiten lassen und auch noch Leute an der Straße gefragt. (Falls das alles Schauspielerei sein sollte, um etwas mehr Umsatz zu machen, war die Sache eigentlich zu peinlich für ihn und es hat sich auch nicht gelohnt, denn wir haben ihm nur den laut Taxi-App üblichen Maximalpreis für die Strecke bezahlt und nicht das, was das Taxameter angezeigt hat – er hat das akzeptiert)
Das Erawan-Museum wurde erst vor 10 Jahren fertiggestellt und ist vom selben Philantrophen erdacht worden, der auch schon das riesige Freilichtmuseum konzipiert und bezahlt hat, welches wir einen Monat vorher besucht haben. Auf einem runden Sockel mit einer sehr verziehrten Freitreppe im Inneren steht ein riesiger, fast schwarzer dreiköpfiger Elefant mit einer Haut aus Kupferplatten, die größte Skulptur dieser Art weltweit. Der Elefant ist durch eine im Hinterbein eingebaute Wendeltreppe begehbar und enthält in einem schön gekühlten Saal mit modern bemahlter, runder Decke einige antiken Buddhafiguren. Im Audioguide wird ausführlich darauf eingegangen, dass der reiche Bauherr dies zur spirituellen Erbauung gegen die materiellen Einflüsse des Westens geplant hat. Hat in der Shopping-Metropole Bangkok ja gut geklappt!
Drum herum ist noch ein schöner, kleiner Skulpturengarten gebaut, dem es allerdings misslingt, wirklich Entspannung zu liefern, weil das Gelände direkt an der Kreuzung von zwei Autobahn-Viadukten liegt, die für akustisches Raststättenambiente sorgt.
Nichtsdestoweniger war es ein lohnender Besuch.
Den Rückweg wollten wir dann nun wirklich mit einem lokalen Bus antreten und fanden dank der netten Hilfe eines englischsprechenden Thailänders unter den vielen, die dort abfuhren, schnell den richtigen. Weil wir ja wussten, dass der Bus im Bangkoker Permanentstau langsamer ist als ein Fußgänger, sollte uns diesmal nur zwei Kilometer bis zur Endstation Bearing des Skytrains bringen. Auch das dauerte schon gute eine halbe Stunde, aber dann ging es sehr flott mit dem Skytrain über alle Staus hinweg wieder in die Innenstadt.
Dort hangelten wir uns durch Menschenströme vom MBK (eine Shoppingmall, die eher wie ein 8-stöckiger Bazar aussieht, in dem in jeder Etage hunderte identische Shops miteinander konkurrieren) über Skywalks und diverse gigantische Edel-Shoppingmalls wieder bis zum ZEN durch, weil der Welpe sein über den Urlaub eingesammeltes Taschengeld gerne für was richtig sinnvolles und landestypisches ausgeben wollte: Einen Stoffhasen. Spielzeuggeschäfte, die nicht nur Tinneff anbieten, sind rar, aber hier gab es tatsächlich eine gute Auswahl an Lego, Hello Kitty, Plastikkram und – Stofftieren. Das beste Exemplar wurde erstanden und wir haben – inzwischen vom Gewusel gesättigt, im Food-Court im Erdgeschoss noch eine Kleinigkeit eingeworfen und sind dann wieder mit dem Skytrain nach Bang Rak zum Pas Cher Hôtel de Bangkok zum KPD.
Um Mitternacht holte uns dann ein Taxi dort ab und fuhr – deja vu – wieder in einem seltsamen Bogen zum Flughaven Suvarnabhumi, wo wir müde am Ende einer langen Schlange Araber zum Check-In warten mussten.
Apropos Am Ende: Den Welpen nach dem zweiten Flugabschnitt aus dem verdienten Tiefschlaf zu wecken, dauerte so lange, dass es im Flieger schon die Durchsage gab: »letzter Passagier von Bord.« - Neiiin!!
Kommentare (5)
Jörg:
2014-08-19 um 17:41
(Kacken, Packen, Duschen)
@homeWW:
2014-08-19 um 19:31
Haha, wollte grad schon rumnölen, wer da vor mir den gerade gemachten EIntrag kommentiert... setzte mal eben meine Note ... psssss ... und schaue nun die Bilder. War eine schöne Reise mitEuch, ich hbae viel gesehen :-)
@homeWW:
2014-08-19 um 19:40
Also, dem großen Hund traue ich jaeinieszu. Der wusste bestimmt, dass es in dem Eriwanmuseum nur so wimmelt von rosa Getier. Und dann hat er den kleinen Hund genötigt, dem Welpen ein farblich passendes Kleid anzuziehen. Oder die Kleider werden sowieso immer alle mitgeschleppt und dann hinter den Riesenmauken eines liegenden B. angezogen.
Wie schon angemerkt: das sieht daja aus, wie au derTitanic. mis ausnahme der Tiere... cool.
ruediger:
2014-08-19 um 20:11
So wie der tanzende Elefant werdet ihr auh aussehen wenn ihr nicht brav eure Suppe aufesst.
Gute Heimreise!
Modder:
2014-08-19 um 22:09
Alles Gute u guten Flug bis morgen in Hamburg Modder u Oma
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