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Welpenbummler

The blog formerly known as »Getürmt nach Hanoi«

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No foul smelling onboard

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Unser letzter Tag in der Ao Ton Sai begann mit Regen, der sich nach einer Weile verzog. Da der Welpe sich gestern wohl irgendwie den Magen verdorben und eine etwas unruhige Nacht hatte, haben wir den letzten Tag ganz langsam angehen lassen und in Ruhe unsere Taschen gepackt. Gegen Mittag sind wir dann mitsamt Gepäck mit einem Wagen(!) zum Strand gefahren worden. Vor zwei Tagen hatten wir entdeckt, dass es von der Anlegestelle am Strand in der Tat einen breiten, bequemen und vor allem viel kürzeren Betonweg gibt, als der riesige Umweg am Strand entlang, den wir mit unserem Gepäck am ersten Tag unternommen hatten …

Das Taxiboot zum Strand mit Straßenzugang (Ao Nang) kostet immer 800 Baht. Wenn man in Idealbesetzung zu acht fährt, also nur 100 pro Person, was OK ist. Natürlich haben wir keinen Bock unnötig viel Geld für sowas auszugeben (für 1000 Baht bekommt man schon ein super Zimmer). Leider haben wir fast eine Stunde am Anlieger gewartet, ohne, dass genügend Leute zusammengekommen wären. Dann haben wir die beiden noch wartenden Spanier, die ebenfalls nicht mehr zahlen wollten, ob wir uns vielleicht drauf einigen können, dass sie 300 und wir 500 zahlen. Das ging dann. Mit dem Bootsmann war auch kein Handeln möglich, denn die Preise hat seine Mama festgelegt (ist auch auf einem Foto drauf).

War jedenfalls eine gute Entscheidung, denn am Horizont zog dicker Sprühregen auf, den wir an Bord gerade nicht mehr richtig abbekamen. Mit einem weißen Songtheaw ging es dann für billige 60 Baht pro Person fast 40 Minuten nach Krabi, ohne dasss der Regen mitgekommen ist. Wir hatten dann noch ein paar Stunden totzuschlagen, die wir aber nicht mit aufwändigen Touren füllen wollten, um den Welpen noch etwas zu schonen. Glücklicherweise fanden wir zufällig das total nette May & Mark Café, wo es gutes und günstiges Essen gab (Spaghetti mit Parmesan für den sehr zufriedenen Welpen!) sowie exzellenten (Eis-)Kaffee. Vor allem waren die Mitarbeiter einfach sehr nett und sehr hilfsbereit. Wir konnten unsere dicken Rucksäcke dort lassen, um noch ein wenig durch den Markt und zum Fluss zu gehen und uns dort noch ein wenig hinzusetzen. Es gibt dort einen kleinen, gut gepflegten Park mit Springbrunnen – aber keine Bänke. Die Leute, die sich dort zum Abend treffen, sitzen dann alle auf den Kantsteinen der gepflasterten Wege und lassen beispielsweise ihre jungen Huskies miteinander toben.

Mit einem Taxi mit recht netten und plauderigen Fahrer ging es dann zum Flughafen von Krabi. Der Fahrer hatte vier Töchter und wollte uns weismachen, sie hießen A, B, C und D. Jajaja.

Mit einem Nok-Air-Flieger mit einem großen Schnabel ging es dann in 1:20 nach DMK, dem alten Flughafen Bangkoks, Don Mueang, der vor ein paar Jahren vom schicken, neuen Suvarnabhumi als Drehkreuz abgelöst wurde, und nun hauptsächtlich für Fracht und Inlandsflüge verwendet wird. Wofür das K im Three-Letter-Code steht, weiß ich nicht. Wir vermuten für »Kosaken«. Kann aber auch für den offziellen Namen Bangkoks stehen: Krung Thep Mahanakhon. Genau genommen ist er sogar noch etwas länger: Krung Thep Maha Nakhon Amon Rattanakosin Mahinthara Yutthaya Mahadilok Phop Noppharat Ratchathani Burirom Udom Ratchaniwet Maha Sathan Amon Phiman Awatan Sathit Sakkathattiya Witsanukam Prasit. Und das denke ich mir nicht aus!

Nok Air erlaubt übrigens »No foul smelling onboard«, wir wurden aber trotzdem mitgenommen. Im Kasten mit den »Dangerous Items«, die man nicht mitnehmen darf, sind übrigens auch Wasserspritzen und Plüschschlangen ausgestellt. Ich stelle mir gerne vor, wie Leute mit Spielzeugschlangen und einer Wasserspritze die Maschine nach Kuba bringen möchten.

Ein sehr flottes Taxi brachte uns über den fast leeren Tollway vorbei an Unmengen Hochhäusern und riesigen, mit Flutlicht beleuchteten Reklametafeln in gut 20 Minuten zu unserem Hotel, ein recht neues und charmeloses, aber gut ausgestattetes Billighotel mit identischen Zimmern, wie sie auch bei uns immer üblicher werden. Nicht schlecht, aber das iCheck Inn war doch noch etwas netter. Dafür liegt dieses ein klein bisschen praktischer, näher an der Skytrain- und der Fährstation. 

Drei Tage BKK stehen uns noch zur Verfügung, dann geht es wieder nach Hause. Sofern wir nicht stinken.


Kommentare (2)

  1. Modder:
    2014-08-16 um 22:14

    Wie schön, daß das Schweinchen noch lebt. Ich habe es schon vermißt. Schade,daß Ihr die schöne Gegend verlassen mußtet. Leider geht Eure schöne
    Zeit vorbei !!!!!! :( :( Hier ist es leider kühler geworden ,soll ich irgendwelche Jacken mitbringen??
    Habt noch eine schöne Zeit und gute Besserung für mein Mäuschen Modder u Oma

  2. sister:
    2014-08-17 um 19:59

    Naaaa, wieder im altbekannten Hotel mit den netten Besitzern?



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