Koh Tauch
2014-07-23 von frischnetz | Comments (2)
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Der Welpe hat heute morgen zusammen mit den beiden Mädels unserer belgischen Zimmernachbarn und Natcha, der Enkelin unserer Guesthouse-Besitzerin auf dem Tablet »Let it go« aus »Frozen« gesehen und alle haben lauthals mitgesungen. Sehr völkerberbindend, so ein Disney-Hit.
Nach einem späten Frühstück holte uns und die Belgier der (gute) Minibus des Fährunternehmens ab und brachte uns zum (schlechten) Bus, der uns in fast einer Stunde zum Pier brachte. Das »normale« Thailand ist hier zuende und es beginnt Touristen-Thailand, um dass man leider heutzutage kaum herumkommt, wenn man auf eine Insel will. Die Lomphraya-Fähre ist ein moderner Katamaran und bewältigt die Strecke in gut 2 Stunden. Wir haben die Zeit auf dem SonnenWolkendeck verbracht, wo man sich trotz nicht vorhandener Sonne kostenlos einen Sonnenbrand holen kann.
Die Fahrt ging an ein paar winzigen Karsch(haha)Inseln vorbei, die seltsamerweise fast alle ein paar kleine Häuser haben. Wahrscheinlich das Rückzugsgebiet für ausgemusterte Geheimagenten.
Koh Tao ist im Grunde eine reine Touriinsel mit allen Vor- und Nachteilen. Beispielsweise kostet das Taxi, dass uns in 20 Minuten über eine zugegenermaßen schlechte Straße auf die andere Seite der Insel brachte, nur etwas weniger als das Fährenticket für eine Person. Im Umkreis von 30m um unseren kurzen Getränkestop nahe des Anlegers gab es immerhin 5 Geldautomaten. Was sich auch als gut herausstelle, denn erst am 5. habe ich auch wirklich Geld bekommen. Der erste wurde nach der Eingabe der Summe reproduzierbar schwarz und stürzte dann ab. Der zweite sagte mir – trotz englischer Spracheinstellung – irgendwas auf Thai, auf das ich mit Ja oder Nein antworten sollte, wahrscheinlich, ob ich bereit bin, den abzuhebenden Betrag einer notleidenen Bank zu spenden. Der dritte Automat zeigt nach Geldauswahl einen weißen Bildschim mit einer schwarzen 180 und sonst nichts. Der vierte meinte, meine Karte hätte nicht genug Daten. Immerhin gings am fünften. Sonst wäre unser Urlaub hier auch ganz schnell vorbei gewesen, denn wir mussten unsere Bungalows schon mal in Cash bezahlen.
Die Hütten stehen auf Stelzen am felsigen Hang und überblicken eine kleine Bucht mit großen runden Felsen. Es gibt eine kleine Veranda mit Stühlen und Hängematte. Drinnen nur ein Bett, eine einzelne Energiesparlampe und ein Bad mit kalter Dusche und einem Klo, das man mit einem Eimer spülen muss.
Blödsinnigerweise mussten wir zwei Bungalows buchen, weil wir zu dritte nicht in einem hätten übernachten dürfen, obwohl es gereicht hätte. Und die nächstgrößere und noblere Variante hätte doppelt so viel gekostet wie zwei kleine Bungalows. Also sind wir jetzt auf zwei Hütten verteilt.
Nach einem kleinen Besuch in der Tauchschule, wo wir gleich mit Namen begrüßt wurden, haben wir die Brillen und Schnorchel geholt und sind kurz vorm Abendbrot noch ins Wasser. Und waren begeistert.
Schon auf den ersten Metern schwimmen viele bunte, unterschiedliche und auch teilweise ziemlich große Fische um einen herum, der Boden ist mit Korallen und Seegurken übersät. Der Welpe war total aus dem Häuschen. Das ist wirklich hier der ideale Ort zum Schnorcheln, es ist wie in einem Aquarium. Wenn es morgen etwas heller ist, gibts bestimmt auch ein paar Bilder.
Morgen holen wir uns wieder schrumpelige Finger!
Kommentare (2)
@homeWW:
2014-07-24 um 12:50
Sehr witzig, werte Leserschaft ... NATÜRLICH lagen Frotteeschlüpper+Qualle ohne mich, aber neben viel Sand, im Kofferraum!!
Ich weiß schon, was Donalbain zum Geburtstag bekommt ... hehe ... ein schwarzes T-Shirt mit einer weißen 180! Schön auch, dass Ihr wieder an Karsch(haha)Felsen vorbei gekommen seid. Schenkelklopfer!!
Wir haben uns gestern Abend mal »Let it go« angehört ... wie kann man sich da auch nur EINE Textzeile von merken??? Erinnert an Grand Prix Stücke, die man schon beim Schnelldurchgang vergessen hatte...
Olli:
2014-07-24 um 21:32
Latürnich! buharrharr ;-)))
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