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Welpenbummler

The blog formerly known as »Getürmt nach Hanoi«

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Live-blogging von der Straße

Huhu!

Wir irren Extrem-Netizens vertreiben uns die Wartezeit auf unseren Bus jetzt sogar mit Live-Blogging vom Bürgersteig aus. Far out, man!

Der heutige Tag begann mit einer ziemlich erfolglosen Suche nach einem Cafe oder ähnlichen, um früh zu stücken. Hier gibt es sowas einfach nicht. Und die Läden, die im Reiseführer empfohlen wurden, gibt es nicht mehr. Ob es sie wohl überhaupt jemals gegeben hat?

Wir haben die Suche schließlich aufgegeben und beschlossen, erst zur Phong Nha Höhle zu fahren und dann dort in einem der dortigen imbisse zu speisen.

Das Thai Binh Hotel hat uns freundlicherweise einen bezahlbaren Fahrer organisiert, mit dem wir dann durch den - tja - Regen gebraust sind. In einer Gegend voller Karsch-(haha)-Kegel, die bei Sonnenschein wahrscheinlich noch sehr viel beeindruckender aussehen muss, sind wir dann in ein typisches  Resto (Plastiksitze, Campingtische unter einem Bretter- und Wellblechverhau) gewatscht. Die Bestellung war frei von Englisch und dementsprechend waren wir nicht nicht richtig sicher, was wir bekommen würden. Zwei Teller mit Fleisch wurden schließlich geliefert, der eine unter einer dicken  Schicht von Koriander verborgen (brrrr). Der eine Teller war extrem lecker und der andere - naja - nicht ganz so. Die Atmosphäre war wirklich ganz nett in dem Laden, aber die Rechnung komplett größenwahnsinnig. OK, nächstes Mal fragen wir vorher.

Gastbeitag vom kleinen Hund: So, es ist wieder mal soweit! Mutti sagt, wie's ist! Im Anschluss an das unveschämte Mahl, bestiegen wir ein Boot und fuhren in die Hölle äh, Höhle. Titen und Niten wohin das Auge reicht und zwar echt riesige Teile. Das Ganze dann noch z.T. farbig beleuchtet und sogar Astrid war mit von der Party. Da die Mahlzeit nicht nur teuer sondern auch noch zeitauwändig war, haben wir es wieder mal geschafft, die Letzten zu sein. Der große Hund in seinem Element. Bei der Gelegenheit kann man sich auch extra viel Zeit für tourifreie Bilder lassen. Als wir dann die zweite  Höhle angucken wollten, wurden wir gewarnt. Der steile Aufstieg sei definitiv nicht mit Welpen in Kraxen und schon gar nicht mehr vor Sonnenuntegang zu schaffen. Da bekam der GWW einen kleinen Panikanfall und wollte am liebsten sofort umkehren, da die Boote im Dunkeln den Fluss nicht mehr befahren dürfen. Doch Megafonsie stapfte tapfer los und wollte sich, der holden Weiblichkeit und den vietnamesischen Offiziellen beweisen, was ein echter Fonsi ist. Das Leben ist eben kein Ponyschlecken. Und der Mann, der beim Schneeballwerfen Muskelkater bekommt, schaffte das Unmögliche. Abends aßen wir dann an einem Straßenstand gelbes Huhn und gelben Reis. Konnte man gerade so runterwürgen. Na ja, muss man nicht wiederholen. Die Atmo bekommt allerdings trotz zunehmender Kälte, 8 von 10 Punkten. Fonsis im Kreise von vietnamesischen Yuppies.


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