Nha Trang, zweiter Tag
2008-12-19 von frischnetz | Comments (0)
Dienstag, 16. 12.
(jaja, wir hängen etwas hinterher mit unserem Tagebuch...)
Nach einem Baguettefrühstück sind wir am zweiten Tag in Dha Nang die Strandpromenade entlanggewandert, die sich zusehens mit fetten Hotels der großen Ketten (Sofitel, Novotel, Sheraton, etc) füllt. Was woll die nur alle hier für Leute unterbringen? Sooo toll ist der Strand auch nicht, es gab ziemlich heftige Brandung, er ist niht gerade sauber und man hat den Verkehrslärm im Nacken. Also können das nur die Gäste für den Vergnügungspark sein... Na denn.
Mit einem netten Mai-Linh-Taxi gings zum Long Son Tempel, bekannt für einen in den Sechzigerjahren gebauten großen weißen Sitzbuddha auf einem Hügel am Rand von Nha Trang. Viele Urnengräber umringen ihn. Ganz nett, aber nicht sehr spektakulär.
Zweiter Stop waren die Cham-Türme von Po Nagar, ein paar Backsteintempel der Cham-Kultur auf einem Hügel nahe der Flussmündung. Dort gab es mal wieder ein Beispiel für den Drang der Vietnamesen, Sehenswürdigkeiten mit unpassender Musik zu beschallen. Drinnen wurder der Haupttempel mit dem Brummen einer Abluftanlage beschallt, die kaum gegen den Räucherstäbchendunst anarbeiten konnte.
Netterweise liegen die Türme abseits der Touristenvergnügungsstätten und nicht weit von den Liegeplätzen der Fischerboote entfernt, so dass wir dort noch ein wenig luschern konnten, wie dicke Eisblöcke über Rutschen auf kleine Kähne und dann auf die Fischerboote gebracht wurden.
Abends sollten wir mit dem Schlafbus nach Hoi An gebracht werden und schon gab es das nächste lustige Erlebnis mit den Reisebussen. Wi hatten nämlich am Vortag nur ein Ticket für zwei Personen verkauft bekommen, obwohl wir am Schalter immer ausdrücklich von drei Personen plus Baby sprachen. Entdeckt haben wir dies etwa 10 Minuten vor Abfahrt! Und der Bus war ausgebucht. Hey!
Aber die Leute haben uns noch ein weiteres Ticket verkauft, als sich abzeichnete, dass ein Platz frei wird.
Der Bus ist in der Tat ein echter Liegebus mit etwa 34 Plätzen, die aus Liegen bestehen, die man fast ganz plattklappen kann. Sieht ein wenig aus wie ein rollendes Lazarett. Wir hatten drei Plätzen hinten unten, sozusagen die schlechtesten, die es gibt, weil fünf Leute dicht nebeneinander liegen und keinerlei Kopffreiheit haben. Aber mit der Maus war es praktisch, weil sie nicht runterfallen konnte. Die ersten zwei Stunden ist sie dann auch fröhlich über uns drei hin und weggeklettert und fand die Sache großartig.
Dann sollte sie schlafen und hat ihre Meinung dazu uns und den anderen 31 Mitreisenden kundgetan. Sie hat dann aber irgendwann gut abwechsend auf uns geschlafen, meistens jedoch auf dem kleinen Hund.
Gegen sechs Uhr sind wir dann gerädert in Hoi An-gekommen (haha), einer feucht-kühlen Stadt, in der nie die Sonne scheint.
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