Random Post: Salzwerk
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    Noch mehr Nachzügler

    Dezember 12th, 2008

    … diesmal von den Cao Dai


    Nachzügler

    Dezember 12th, 2008

    Hier sind noch ein paar Bilder vom Markt im Cho Lon und den Straßen drum rum, die es die letzten Male nicht geschafft haben.


    Abhang oder lame duck?

    Dezember 12th, 2008

    Schlechte Witze am Strand, das ist alles, was wir heute zustande gebracht haben. Das Frühstück hier war so schlecht wie überal wo Touris sind. Wenigstens die Anbaggerung Astrids durch einen Megafonzie haben die Kleine und ich durch unsere Anwesenheit erfolgreich vereitelt. Letztere spielt mittlerweile übrigens wieder richtig gern am Strand und dreht durch vor Freude, wenn Coco in der Nähe ist.

    In der Hütte nebenan wohnen drei junge (leicht übergewichtige) Irinnen, die heute ihre Hütte mit Weihnachtsschmuck schücken wollten. Aber die Packung war falsch beschriftet und nun hängt “Happy New Year” an der Hütte, zusammen mit Lichterketten und anderem Krimskrams. “Happy Xmas” haben sie dann auf Klopapier dazugeschrieben. Tolle Wurst, wir wollten doch dem Weihnachtstrubel entkommen…

    Die allgemeine Erkältung hat bei der holden Weiblichkeit Einzug gehalten. Jörg will uns morgen zum Trost mit einem Frühstück am Bett verwöhnen. (Glaubt Esther…)

    Line hat heute ihre erste Jetskifahrt erlebt. Zumindest eine imaginäre.

    So nun zurück in die Hängematte… Mehr Bilder gibts hoffentlich morgen…


    150km nach Osten

    Dezember 11th, 2008

    m… findet man Mui Ne, einen Ort, der vor 10 Jahren wohl noch ein Geheimtipp war, aber inzwischen eine stattliche Ansammlung von Miniresorts und Leuten mit Coolness im Megafonziebereich hat. Richtig gut besucht ist es aber nicht. Eigentlich war deser Stopp zum Urlaubsausklangsplantschen gedacht daher ist es gerade etwas seltsam, hier zu sein, aber so what.

    Wir haben einen kleinen Bungalow ein paar Meter vom Strand in einer ziemlich einfachen und billigen Anlage. Die Kleine kann hier gut barfuss rumrennen und tut das auch. Extrem angetan ist sie vom Hund Coco (wie Chanel), den sie auch steicheln darf. Dafür hat ihr der Strand oder der Sand erstmal gar nicht gefallen. Am schlimmsten war die doch recht hohe Brandung. Sie hatte richtig Angst, als Papa und Mama einzeln kurz drin gebadet haben, da gab es sogar Tränen. Sie selbst hatten wir dann erst gar nicht eingetunkt. mal gucken, ob sich das noch gibt. In Thailand und bei uns fand sie Strand und Baden ja toll…

    Wir sind hier schlagartig in den Faulmodus gefallen und selbst GWW macht einen auf Strandmieze und lässt sich die Haut leicht knusprig anrösten. Fehlen noch Bratkartoffeln mit Zwiebeln.

    Und hier ist der GWW, der/die natürlich auch einen Bungalow hat, der zudem viiiel schöner ist. Allerdings hat er nur 2 Ventilatoren, was es nötig machte, nach dem Ins-Bett-Gehen in vollkommene Starre zu verfallen, damit es nicht so warm war. Apropos warm: warmes Wasser habe ich leider auch nicht …

    Was noch zu erwähnen ist, ist dass wir gestern Morgen um 7:15 Uhr beim Busableger sein mussten, da die Fahrt um 7:30 Uhr losgehen sollte. Als ich (GWW) um 6:58 Uhr bei den Hunden klopfte und Einlaß gewährt wurde, stand der große Hund noch unfertig da und 1/3 seines Gepäcks lag uneingepackt auf dem Bett verstreut!!!! Der mittlere Hund, Welpi und ich sind dann schonmal los und Jörg kam auch noch pünktlich, hat allerdings noch einen Busfahrerrüffel bekommen, weil er nochmal auf’s Klo mußte, als der Motor schon lief … Soviel nur zum Verdeutlichen, dass wir uns das aktuelle Chillen wohl verdient haben!

    (alles maßlos übertrieben!)


    Vietcong und Technicolormönche

    Dezember 10th, 2008

    Den ganzen Tag im Bus!

    Wir haben gestern eine typische Touri-Tour gemacht: Erst den Heiligen Stuhl der Cao Dai besichtigt und dann - Kontrastprogramm - die Tunnel des Vietcong durchkrochen. Ach ja, und dann gab es ja auch den obligatorischen Stopp bei einer (wer hätte es gedacht!) Handicapped-Handicraft-Fabrik… Grrr.

    GWW übernimmt kurz die Tastatur, denn Jörg sagt, dass er nicht mehr “schrippen” kann, was eine Zusammensetzung aus den Worten “schreiben” und “tippen” ist. So … ausgelacht ….

    Der Cao-Dai-Tempel sieht aus wie aus einer Kinderserie und die betenden Leute im Innenraum wurden von Ordnern hübsch in Reih und Glied gesetzt, als wenn sie beim nächsten Star-Wars-film Statisten sein sollten. Dokumentiert wurde die ganze Zeremonie (die im Grunde nur aus geordnetem Hinsetzen und Singen besteht) von etlichen Videokameras kurzbehoster Touristen aus dem Sauerland.

    Nächster Stopp waren die Tunnel von Co Chi, in denen der Vietcong die einfallenden Amerikaner nicht nur genasführt, sondern auch mit diversen Fallen aufgepiekst und kaltgemacht hat. Ein kleines Tunnelstück darf dann auch von Besuchern durchkrabbelt werden und ich muss sagen, es ist wirklich sehr sehr klaustrophobisch. Man kann nicht stehen, die Luft ist furchtbar und die Gänge sind gewunden. Kein Wunder, dass die Amis dort keinen Stich machen konnten.

    Einige Möchtegern-Rambos aus Spanien, die sich ungefähr jeden Meter der Tour gefilmt haben, ließen sich auch nicht die Gelegenheit nehmen, gegen Geld auf dem Schießstand neben dem Souveniershop (der Waffenspielzeug verkaufte) mit Maschinengewehren rumzuballern. Trägt wirklich sehr zur angenehmen Atmosphäre dort bei.

    Der GWW hat dann auf dem Klo zum Glück schon beim Reinkommen eine fette Riesenspinne entdeckt und ist gleich rückwarts wieder rausgestolpert, zu paralysiert um ein Foto zu machen. Jetzt weiß ich (GWW) wenigstens, auf was ich hier gefasst sein muss…. aaaaaaaaahhhhhhhhh…..

    Bilder zum Tempel und eine Höhle gabs im vorigen Posting.

    Tipp für Marion: Keinen Tipp für heute… :-)


    China- und Chopping-Tempel

    Dezember 10th, 2008

    Liebe Leute,

    Wir hängen ein bisschen zurück, weil irgendeine Ratte unser Internet durchgebissen hatte. Hier also die Aufarbeitung:

    Montag: Nach einem für die Mädels eher enttäuschenden Frühstück gings mit einem Taxi nach Cho Lon, dem ehemaligen Chinatown. Im Gegensatz zu Bangkok gibts hier wenigstens richtig schicke Baumalleen neben die noch vollgeknatterteren Straßen. Wir haben uns im Chopping-Center absetzen lassen, weil GWW eine Tasche und Chlappen wollte und wir einen Chwamm. Aber die Chwämme gabs nur im 20er-Pack und die Chlappen wahrscheinlich nur im 100er-Bundle. Und GWW war sowieso unentschlossen, ob es eher Hello-Kitty oder Glitzerstrass in pink sein sollte.

    Nach den guten Straßenwalking-Erfahrungen vom Vortag, sind wir nun wieder als alte Straßenüberquerfonzies total coool durch das Chaos marschiert und haben immer chinesischere Tempel angeguckt. Die Kleine hatsich dabei an Fischen, Schildkröten, Steintigern und Eingangsbewachungslöwen erfreut und begeistert gequietscht. Interessanterweise ist die Immissionsbelastung der Atemluft in den Tempel sehr viel höher als auf der Straße. Schuld sind die Räucherspiralen, die hier zu dutzenden an den Decken hängen. Und die Rächerstäbchen, die man Kiloweise ansteckt. Und nicht zu vergessen die Räucherknüppel mit mehreren Zentimetern Durchmesser! Man soll anscheinend nicht in der Lage sein, die andere Seite sehen zu können…

    Die Kleine wird hier andauernd von allen zwar angehimmelt, aber auch andauernd angetascht und hochgehoben, was sie ziemlich nervt, aber sie wird dann auch ganz schnell sehr laut und patscht den Leuten auch mal eine. Gut so!

    Sie hat übrigens in Saigon Freundschaft mit einer Winkekatze geschlossen, die im Laden nicht weit vom Hotel stand und Leute ranwinkte. Sie hat sie sich jeden Abend ausgeliehen und mit ihr geknuddelt. Kaum erwähnen wir die Katze, schon winkt die Kleine :-)

    Und hier die Tagesempfehlung für Marion:

    Futtern kann man ziemlich gut im Quan An Ngon in der Nähe vom Wiedervereinigungspalast. Der Laden ist immer rappelvoll, wenn man nach 1800 rein will und das mit Recht!


    Versteckte Jadekaisertempel und Kriegsverbrechen

    Dezember 7th, 2008

    Hallo Leute!

    Heute gibts fast nur Detailfotos. Warum weiß ich auch nicht.

    Nach langem Ausschlafen und einem heftigen Eiskaffee im Sozo-Cafe (Empfehlung für Marion!) gings mit Taxi zum Museum der amerikanischen Kriegsverbrechen, das neben einer wirklich eindrucksvollen Sammlung von Fotodokumenten auch einen Garten voll von erbeutetem amerikanischen Kriegsgerät zu bieten hat: Düsenjäger, Hubschrauber, Panzer, Artillerie und Bomben, teilweise in Schweröltankgröße. Letztere sorgt angeblich noch in 3 km Entfernung vom Einschlag noch für heftige Schäden. Wie man mit so einem Gerät zwischen Soldaten und Unbeteiligten unterscheiden will, müssen mir Lyndon B. Johnson, McNamara und Konsorten nochmal erklären. Von Agent Orange, Napalm und so weiter will ich gar nicht erst anfangen. Das Museum ist zwar deutlich propagandistisch gefärbt, aber wie sollte Vietnam das auch anders darstellen können?

    Die Stimmung auf dem Gelände war durch die aufgeregt freudigen Schulklassen, die dort rumwuselten jedenfalls recht seltsam.

    Im in der Nähe liegenden Park durfte die Maus auf dem Spielplatz mal wieder rutschen und sich an barfuss-im-Sand-laufen erinnern. Das kam ihr allerdings zuerst etwas ungewohnt vor. Sie konnte das ja auch schon einige Monate nicht mehr machen.

    Dann hatten wir die brilliante Idee, zum Tempel des Jadekaisers zu latschen, weil die Maus im Buggy so schön schlief. Das dauerte tollerweise eine Ewigkeit, nervte kaum beim Überqueren der Motorrad-Stromschnellen und sorgte auch dafür, dass wir den Tempel erstmal nicht fanden und 50m von ihm entfernt schon aufgeben wollten. Und dann hatten wir glücklicherweise auch nur noch etwa 10 Minuten, bevor wir um 18:00 rausgeworfen worden. Das machen wir morgen gleich nochmal!

    Noch ein Tipp für Marion und alle anderen Vietnamreisenden: Die Taxis sind leider nicht alle so gut wie die von gestern. Man muss die von VINASUN nehmen, das sind die guten und billigen!

    Futter heute: Chicken Curry als Nudelsuppe. Sehr lecker, aber mit Stäbchen bekommt man das Fleisch etwas schlecht vom Knochen…

    Bis dann!


    Blasenholen, Mopeds und Staatsratsästhetik

    Dezember 6th, 2008

    Hallo Leser, Families und sonstige!

    Vielen Dank für die Grüße, auch vom AWW. Heute nur kurz ein paar Infos und dafür Bilder im Wert von 9000 Worten. Leider hat uns der Welpe wieder mit einem begeisterten Ich-schlafe-hier-trotzdem-erst-in-meiner-normalen-Zeitzone-Gewusel bis 01:30 vom Schreiben abgehalten. Daher gibts auch noch keinen O-Ton vom AWW.

    Zuerst meine Highlights des Tages:

    1. Die Taxifahrten hier sind mit Abstand die besten weltweit: Die Taxis sind brandneu und es läuft keine Musik, die Fahrer diskutieren nicht, sondern schalten einfach das Taxameter ein (eine Rarität in Asien!) und sie tragen blütenweiße Hemden mit rotem Schlips!
    2. Nennt mich pervers, aber ich fand den Vereinigungspalast richtig klasse. Moderne funktionale Sechzigerjahrearchitektur, die gerne mal feudal spielen möchte. Republikpalast mit Asiatischem Minimalprunk und im Obergeschoss ein kleines Plüschkino mit Partykeller, in dem nur noch die Sitzschnecken fehlen. Im Keller dann klaustrophoischer Minimalismus-Führerbunker mit Strategiekarten und Schreibtischen, auf denen nur ein Telefon steht, während nebenan die Fernschreiber in Reih und Glied stehen.
    3. Die Maus hat Freundschaft mit der Winkekatze in einem Laden hier nebenan geschlossen und leiht sie sich immer mal aus, wenn wir gegenüber was essen. Sie macht dazu sogar das Winken nach! Naja und dann quiekt sie auch noch freudig die Aquariumsfische an sowie den Hund unserer Hotelfamilie. Und im Palast gab es dicke Tränen, weil sie den ausgestopften Geparden nicht genaus streicheln durfte wie den Porzellanelefanten…

    Lowlights:

    1. Es hat heute zweimal heftig geregnet, allerdings ohne uns zu erwischen. Das ist nach keiner Klimatabelle hier jetzt erlaubt! Frechheit.
    2. Die Leute hier haben zwar Gerichte mit “Sausage” auf der Karte, aber wenn man “Sausage” solo bestellt, verstehen sie alles Mögliche (z.B. Soursop), aber haben keine Ahnung, was man wirklich meint.
    3. Die Don Khoi(?) Prachtstraße ist nicht mal ansatzweise so sehenswert, wie die Reiseführer behaupten.
    4. Keine 20 Sekunden, nachdem die weiblichen Reisenden schonmal ins Guesthouse vorgegangen waren wurde ich von seltsam überschminkten “Damen” mit “Hellooo…!” angesprochen. Kurz drauf kam ein Knilch mit seiner “Angestellten” auf dem Rücksitz angeknattert und “Helloooo”te mich an. Und beim dritten “Hellooo…!” innerhalb einer Minute hab ich mich dann nicht mal mehr umgedreht. Widerlich! Ich gehe hier abends nicht mehr ohne weibliche Begleitung raus!

    Sonstiges:

    • Wir haben jetzt tolle neue MobiPhone-Prepaidkarten und telefonieren schon, wenn man sich mal nur für eine Minute aus den Augen verliert.
    • Morgen ist eine Tour zu etwas weiter verteilten Sehenswürdigkeiten geplant.

    So, Grüße an alle!

    Die Hunde und der AWW


    Na gut, dann eben nach Sai Gon…

    Dezember 5th, 2008

    Eigentlich wolten wir ja nach Ha Noi türmen, aber Thailand hat einen Strich durch diese Rechnung gemacht. Wir hatten nämlich eigentlich einen Zwischenstopp in Suvarnabhumi gehabt. Zwei Tage vor Abflug passierte das was wir schon geahnt hatten, unser Flug wurde annulliert. Netterweise hatte das hervorragende Reisekontor am Dreiecksplatz schon gleich die gesammelte Kompetenz angeworfen und uns einen sozosagen-Last-Minute-Fluch nach Sai Gon angeboten. Und dazu auch gleich den Rückflug so geändert, dass wir nun von Ha Noi wieder zurückfliegen. Und das ganze im Grunde ohne Aufpreis! Dafür mussten wir dann allerdings etwas früher los und von HAM über FRA nach SGN statt über CDG nach HAN. Egal. Sind doch alles eh nur Buchstaben.

    Originellerweise hatte das Reisebüro soviel hin- und hergebucht, dass die Kleine plötzlich zweimal bei uns gebucht war und wir zur Klärung sowohl in HAM als auch in FRA am Eincheckschalter die Schlangen hinter uns auf imposante Größe anschwellen lassen konnten.

    Die (Echte und Einzige) Maus hat sich ziemlich vorbildlich im Flieger verhalten, hat unser Airlinemeal gemampf, mit dem vom Flugpersonal geschenkten Spielzeug (u.a. ein Baby-Bingo) gespielt und ist durch die Gänge gerannt. Nur geschlafen hat sie wenig.

    Für Sai Gon hatte wir ja keine Zimmerreservierung, also haben wir spontan gesucht, was in dieser Travellerecke kein Problem ist. In der Preislage unter 20 USD für ein DZ hatten wir schon im 100m Umkreis genug Auswahl. Und alle haben Warmwasser, AirCon, Kühlschrank und Wifi/Ethernet-Internet im Preis mit drin. Ich tippe gerade vom Zimmer aus, ein absolutes Novum!

    Unsere GasseDie Stadt, tja, zumindest dieser Teil bietet die übliche Travellerszene, etwa wie Khao San nur plus Mopeds. Hier ist sowieso alles “plus Mopeds”. Oh ja, alle Gerüchte in der Richtung stimmen: Es gibt überall einen brodelnden Knatterstrom mit Hupereien und auch die eine oder andere heftige Überladung.

    Das Geld weckt wieder Erinnerungen an Laos: 1 EUR = 21000 VND. So wird man wieder flott zum Millionär, aber die Kröten rinnen einem auch durch die Finger wie an der Cote d’Azur.

    So, nun ist 00:30 Ortszeit und die Maus ist fröhlich der Meinung, sie habe nun Anspruch auf 1. Futter, 2. Unterhaltung und 3. Auslauf. Das müssen wir ihr irgendwie noch umgewöhnen…


    Schon in wenigen Tagen…

    November 11th, 2008

    Lonely Planet

    … geht es wieder schlappe 8700km Richtung Ost-Südost. Wir halten Euch auf dem Laufenden.