Random Post: Sightseeing in Savannakhet
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    Ninh Binh Weihnachtsatmo

    Dezember 24th, 2008

    Warum schickst Du mich in die Höhle?

    Dezember 23rd, 2008

    Hallo Herr Kaiser!

    Dezember 22nd, 2008

    Unser letzter Tag (Montag) in Hue fing wieder regnerisch an, was läge also näher, als wieder einen Ausflug zu machen. Wir haben mit einem Kleinbus (und Fahrer) vom Hotel drei Kaisergräber in der Gegend besucht. Genauer die von Tu Duc (bei dem alles als Bescheiden bezeichnet wird), Minh Mang und Khai Dingh (Ich denk mir diese Namen nicht aus).

    Die Bezeichnung “Gräber” weckt allerdings erstmal vollkommen falsche Assoziationen. Diese Gräber sind große, von Mauern umgebene Gartenlandschaften mit Seen, Brücken und einer Menge geschmückter Gebäude mit Stelenhallen, Theatern, Sälen und Wohnhäusern. Teilweise lebten die Kaiser schon vor ihrem Tod hier und gaben sich der Muse und Konkubinen hin. Keines dieser Gräber ist älter als 200 Jahre, daher sind sie meist ganz gut erhalten. Die drei, die wir sahen waren wirkliche Highlights der Reise.

    Gegen Abend gings mit einem Schlafbus des Sinh Cafe 3 Stunden weiter nach Dong Hoi, wobei der Bus unnötigerweiser schon nach einer Stunde einen völlig überflüssigen 30-minütigen Futterstop einlegte. Zu allem Überfluss lief im Bus dann auch noch ein primitiver Machostreifen namens Death Race. Und wir saßen unter der Lautsprechern…

    In Dong Hoi wurden wir gegen 2100 abgesetzt und hatten das Gefühl, das erste Mal wirklich in einer untouristisch Stadt gelandet zu sein. Unsere vietnamesischen Zimmernachbarn im Hotel sind wirkich richtig laut, sie haben die Zimmertüren auf, fläzen sich auf den Betten und im Hintergrund brüllt der Fernseher. Mit Englisch kommt man hier auch nicht richtig weit. Mal sehen, ob wir morgen ein Frühstück finden…


    DMZ Fotos

    Dezember 22nd, 2008

    DMZ

    Dezember 22nd, 2008

    Gastbeitrag heute mal vom GWW:

    Mal wieder ein Fruehaufstehertag, denn wir hatten fuer 8 Uhr und schlappe 79 Dollars ein Taxi (ueber das Stop and Go Cafe) in die DMZ gebucht. Der grosse Hund war so schlau, sich zusaetzlich einen Kaffee zu erhandeln und im Gegensatz zu gestern hat das Wetter sehr Sehr SEHR gut mitgespielt, sodass wir den  ganzen Tag trockenen Fusses und Taxis unterwegs waren.

    Zuerst gab es einen Stop am Horrible Highway, wo eine Gedenkstaette zu Ehren von etwa 400 Toten errichtet wurde, die auf Grund der damaligen Umstaende nicht traditionell bestattet werden konnten, sondern verbrannt werden mussten. Line hat dort 2 laminierte Kuchen abgestaubt, deren Verfallsdatum leider das Datum von heute war und die voher auch wer weiß wie lang als Opfer auf der Gedenkstätte lagen… und tschuess.

    Etwas spaeter, passend zum Sonntag, sind wir in einer ehemaligen katholischen Kirche eingekehrt. Bis vor 40 Jahren noch in Benutzung, dann stark umkaempft, ist sie heute nur noch eine Ruine ohne Tueren, Dach und Einrichtung. Alleine INRI ist zu erkennen. Ob Zufall oder so drappiert wie die Drogenspritze, die zu der Geschichte unseres Reiseleiters (eines ehemaligen Soldaten, der fuer die Amis taetig war und dort sein Englisch gelernt hat) passt, bleibt ungewiss.

    Der Hoehepunkt war das kankraartige Tunnelsystem Vinh Moc, eine Anlage, die innerhalb von 1.5 Jahren in 3 Ebenen (9 m, 15 m und 23 m) in die Erde gebuddelt wurde und etwa 110 Menschen als Unterschlupf diente. Nur Ebene 1 und 2 sind zu bekrabbeln. Entlang der Gaenge gab es 3-4 m^2 grosse Einbuchtungen, in denen jeweils eine Familie (!!) Platz fand. Die Tunnel haben eine Hoehe von etwa 1.5 m und waren meist ~1 m breit, dh sogar der GWW hat sich reingetraut. Im Gegensatz zu den Cu Chi Tunneln ist die Belueftung exzellent, ebenso die Beleuchtung. Und Spinnen gibt es dort auch nicht, das einzige was lebt, sind kleine gruene Moose, die sich rund um die kuenstlichen Lampen angesiedelt haben.

    Eine weitere Station war ein Friedhof mit lauter unbekannten nordvietnamesischen Kaempfern, x von 300000 in dieser Gegend! Der Guide sagte, dass es der nordvietnamesischen Fuehrung egal war, wieviele Leute draufgingen, im Gegensatz zu den Amis, die jeden ihrer Leute rausgeholt haben sollen. Der Friedhof liegt in einem Gebiet, das vor 40 Jahren wohl voll mit Ami-Unterkuenften und -Bespassungsanlagen war. Jetzt wuchert die Vegetation alles voll, als ob nichts gewesen waere.

    Die letzte Station war ein ehemaliger US Minibunker, zu dem man etwa 2 km hinlatschen muss. Der Weg fuehrt durch Kautschukwaelder und kniehoch bewucherte Huegel. Ein Gebiet, das vor 40 Jahren ebenfalls ganz anders aussah, denn da stand weit und breit kein Baum und Strauch und man konnte bis Laos schauen, das nur 40 km weit weg ist und von wo aus Raketen ruebergefeuert wurden. Der Minibunker enthielt ein Radar und entsprechendes Alarmsystem. Es liegen noch Patronenhuelsen und anderer Kriegsscheiss rum, und wenn man etwas graebt, was die Einheimischen wohl gerne tun, findet sich noch mehr, was auf irgendwelchen Maerkten verscherbelt wird,

    Mit einer sehr guten Pizza für den großen Hund und okayen Kormas und Curries für den kleinen Hund, Welpen bzw. den GWW in Omars Restaurant ging der Tag zuende.


    Hue in the rain

    Dezember 21st, 2008

    Wie heißt das Schlossgespenst in der Zitadelle von Hue?

    Dezember 21st, 2008

    Natürlich Hue Buh.

    Samstag schloss mit seinem Wetter an den gestrigen Tag an, Regen. Was macht man also an einem regnerischen Tag? Richtig, eine Stadtwanderung.

    Wir haben uns erstmal hübsch gleich in den ersten Minuten draussen schön nassregnen lassen, als wir auf der Suche nach einem Cafe waren, dass - wie wir später rausfanden - kürzlich umgezogen ist. Wir haben uns dann mit 1,50-Regenschirmen aus chinesischer Produktion  ausgerüstet (bis auf den GWW, der trägt gerne nasse Hosen) und die Brücke über den Parfumfluss überquert und Zuflucht in einem COOP-Market gesucht. Erstaunlich in solchen Ländern ist immer die schier überwältigende Auswahl an Speiseölen, Fischdosen und Zahnbürsten. Aber es gab auch ein paar der gelieben Obstgläschen für die Maus und Tamarindenbonbons für den GWW.

    Die verbotene purpurne Stadt ist wie eine Kopie der verbotenen Stadt in Peking aufgebaut, nur ist sie stellenweise ziemlich kaputt und  die Wege sind im Regen extrem rutschig. Die total futtergeilen Goldfische haben die Maus am meisten interessiert, später wollte sie dann auch unbedingt sehr lange einen Regenschirm tragen. Die verbotene Stadt ist auf jeden Fall sehenswert, vor allem die besser erhaltenen Gebäude am Westrand, sehr chinesisch aussehende kleine Paläste, die wir beinahe übersehen hätten.

    Einige Kneipen und Restaurants in Hue, die häufig von Touris angelaufen werden, haben die drollige Idee, dass die weißen Wände (und Decken) doch prima mit Kritzeleinträgen der Gäste gefüllt werden können. Das führt dazu, dass einige Läden hier den Eindruck von Sponti-Kneipentoiletten machen. Dazu gehört auch ein von Taubstummen geführtes Restaurant nahe der Zitadelle, das in jedem Reiseführer empfohlen wird. Leider nervt dort, dass man ständig am Tisch Postkarten, Zeichnungen, etc angeboten bekommt. Das gibts zwar in anderen Restaurants auch, aber hier sind es Leute, die zum Personal gehören…


    Hoi An - Rest

    Dezember 21st, 2008

    Unterm Wolkenpass

    Dezember 21st, 2008

    Als wir am Freitag morgen vom Balkon sahen, hatten wir kurz das Gefühl, der Vietcong würde mit bewaffneten Truppen in die Stadt einmarschieren. Grüne Soldaten mit Kalaschnikows rannten die Straße entlang…

    Aber es war wohl nur eine Art Marathonlauf, an der die Armeeleute auch teilnahmen. Sie hatten zu ihren grünen Kampfdresses alledings keine Stiefel an, sondern Turnschuhe, einer sogar goldene Ballettschuhe.

    Auf diesem Schreck gabs wieder ein Superfrühstück im Tam Tam Cafe. Wir können uns dort aber wohl nicht mehr so oft sehen lassen, denn diesmal hat die Maus sich immer hinter den Tresen geschlichen und dort die Kühlung für die Auslage ausgeschaltet.

    Der Rest des Vormittags wurde vom weiblichen Teil der Fonzies mit Shoppen bestritten, vom männlichen mit Umherwandern und Marktbesichtigungen. Die Marktfrauen hier sind teilweise ganz schön kiebig, an mehreren Ecken dieses matschigen und nach Fisch riechenden Marktes wurde untereinander ganz schön gefetzt. Na und wenn dann noch ein blöder Touri mit Kamera im Weg rumsteht…

    Gegen frühen Nachmittag ging dann unser Bus nach Hue, netterweise direkt vorm Hotel. Über merkwürdige Matschfelder ging es im Regen gen Norden. Der Reis wächst zu dieser Jahreszeit hier nicht, was der Optik der Landschaft etwas abträglich ist. Die Strandgegend um Da Nang sieht dann aus, als wenn der große Bauboom gerade losgeht und die Landschaft entweder in eine First-Class-Nobelresortgegend verwandeln wird - oder in eine Bauruinenansammlung, vermutlich letzteres.

    Nach Da Nang beginnt eigentlich der umrühmte Wolkenpass (der dieses Mal wirklich maximal 10m der fantastischen Aussicht präsentiert hätte), aber unser Bus nahm den neuen Tunnel durch den Berg. Nach weiteren 2 regnerischen Stunden erreichten wir Hue. Mit unserem riesigen Gepäckberg sind wir recht geräumig im Phong Nha Hotel untergekommen.

    Uns war u.a. auch freies WLAN versprochen worden, aber wir bekamen irgendwie nichts durch die Intertubes. Passenderweise war der WLAN-Router nicht passwortgesichert und so konnten wir die Ursache schnell auf ein loses Kabel eingrenzen. Wir mussten dann nur noch den Nachtportier überreden, uns unten an die Kabel zu lassen und schon lief der Laden wieder. Anschießender Kommentar des überrumpelten Portiers: “Where are you from?” - “Germany.” - “Ah…” (wissendes Nicken). Ups! Haben wir da Länderklischees bestätigt?


    My Son has blisters on his feet

    Dezember 19th, 2008

    Donnerstag, 18.12. Hoi An.

    Nach einem wahren Schlemmerfrühstück im wirklich tollen Tam Tam Cafe in der Altstadt (Marion: Absolut dicke Empfehlung!) mit frischem Saft, Zimtrollen, Croissants, Espresso usw. hatte Line die tolle Idee, einen Objektivdeckel hinter unsere Sitzbank zu werfen (GWW: neneneee, sie hat ihn ganz bewusst in die passende Öffnung in der Holzabdeckung gesteckt, als die Hundeeltern nicht aufgepasst haben :-) ). Der wirklich nette Kellner hat dann ungefähr 10 Minuten mit Stöcken rumhantiert und schließlich die gesamte Bank hochgehebelt, um den Deckel wiederzubekommen, mit Erfolg!

    Für zusammen 20 USD sind wir dann gegen Nachmittag mit einem gecharterten Wagen mit Fahrer zu der Weltkulturerbestätte nach My Son gefahren. Unser Fahrer (der absolute Ausnahmefahrer, er war bewandert in der Nutzung des Blinkers und hat bei Gegenverkehr nicht überholt, ausserdem gab es Gurte) hatte aufmerksamerweise eine Modern-Talking-CD mit den ersten Hits dieser deutschen Helden eingelegt. In Geronimos Cadillac glitten wir über durchgepflügte Reisfelder, hin und wieder klingelte sein Telefon, denn Atlantis was calling (SOS for Love). Dank eines netten Tipps zweier Traveller (Cherry Cherry Lady und Brother Louie) vom Vortrag haben wir damit die volle Zeit elegant umschifft. Die Touribusse fahren nämlich alle um 8:30 los und kommen alle um 9:30 dort an. Wir hatten jetzt hingegen nur eine Handvoll andere Gäste, mit denen wir uns um die Ruinen  kloppen mussten. Tja, you can win, if you want…

    In My Son war die Maus es, die vorauspreschte, sich zu uns umdrehte und “Mit! Mit!” rief. Sie hat dort bestimmt zwei Kilometer selbst zu Fuß zurückgelegt und hat die Ruinen sofort zum Abenteuerspielpatz erkoren. My Son war mal die Hauptstadt des Champareichs und diese grün überwucherten Tempelgruppen sind die letzten Überreste. Die Amis haben die Gegend wohl auch noch schön mit Granaten beackert, so dass dort nur noch wenige Ziegel übereinanderliegen. Die verbleibenden hinduistischen Tempel sind sehr ansehnlich und das Ambiete besteht aus bedschungelten Bergen und Bächen, aber ein Angkorgefühl kann sich natürlich nicht so recht einstellen. Ist aber nicht schlimm. Wir waren wirklich sehr dankbar, endlich mal wieder aus den Städten rauszukommen.

    Zum Abendbrot hatte der große Hund dann Cao Lau probiert, die lokale Spezialität in Hoi An: Dicke Reisnudeln, süß eingelegtes Schweinefleisch, fritierte Knusperplättchen mit Salat- und Minzblättern. Feine Sache und mit 18000VND (im teuren Touri-Restaurant) noch recht günstig (1EUR=21000VND)